In Stuttgart geboren, beginnt Henning Harms im Alter von 7 Jahren mit dem Cellospiel. Mit 16 Jahren wird er Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart und gründet ein Streichquartett. Die Kammermusik prägt fortan sein Leben. Schon zu Schulzeiten nimmt er an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. beim LaSalle Quartett, Melos Quartett, Eleonore Schönfeld.
Zur gleichen Zeit beginnt er mit der Weltaflex seines Vaters (einer DDR-Kopie der Rolleiflex) zu fotografieren, deren spiegelverkehrte Betrachtung der Welt ihn erstmals zu einer bewussten Sehweise anregt.
Henning Harms studierte Cello an der HdK in Berlin (bei Wolfgang Boettcher & Markus Nyikos) sowie am Royal Northern College of Music in Manchester (bei Ralph Kirshbaum) und erhielt Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des DAAD. Er besuchte Meisterkurse bei Anner Bylsma, Frans Helmerson, Steven Doane, Norbert Brainin und György Sebök, u.a. Es folgen erste Orchestererfahrungen mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem DSO Berlin u.a. Mit 25 Jahren wird er 1. Solo-Cellist an der Göteborger Oper, arbeitet ausserdem in gleicher Funktion bei den Göteborger Sinfonikern und wird später 2. Solo-Cellist beim Aarhus Sinfonieorchester. Als Kammermusiker spielt er mit u.a. mit Gyorgy Kurtag, Alexander Lonquich
Neben seiner Arbeit im Orchester erlernt er Webdesign und erarbeitet mehrere Webauftritte für Kunden wie z.B. das Copenhagen Philharmonic Orchestra, Fabio Luisi u.a.
Henning Harms's fotografischer Schwerpunkt liegt in der Erschaffung von "Abbildern" von Menschen die neugierig machen sollen. Ein aussagekräftiges Portrait entsteht in einem Moment wenn Licht, Form und Inhalt inandergreifen. Unvoreingenommenes Schauen kann (wie bewusstes Zuhören während des Musizierens) an eine Dimension rühren, die etwas Neues und Wahrhaftiges entstehen lässt.
Henning Harms beherrscht die analoge und die digitale Technik. Er begeistert sich besonders für die Analogtechnik, an der er die haptische Qualität des Filmmaterials und die langsame Arbeitsweise schätzt. Er arbeitet mit einer kleinen aber feinen fototechnische Ausstattung und beherrscht den Workflow nach den Richtlinien der ECI bis hin zur Druckvorstufe. Ein regelmässig kalibrierter High-End Monitor, welcher den Erfordernissen der Druckindustrie entspricht (siehe Fogra), garantiert perfekte Ergebnisse in der Nachbearbeitung.
Henning Harms lebt in Berlin. Als Freelancer spielt er in versch. Formationen, unterrichtet Cello und arbeitet als Fotograf.
Links:
"Spiegel der Seele" - Artikel über Henning Harms in Art Aurea
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