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Das Üben

In meinem Cellounterricht gibt es jede Woche neue Aufgaben und Stücke, die zur folgenden Woche geübt werden. Schritt für Schritt erlernt der Schüler das lockere Spiel und die Welt des musikalischen Ausdrucks, der sich hinter den Noten verbirgt.

Regelmäßigkeit

Übe täglich!

Konzentration

Sorge für maximale Konzentration während der Übezeit. Schalte das Smartphone in den Flugmodus und lass Dich von niemanden stören. Übe so, als wäre der Lehrer dabei.

Übezeit

Die tägliche Übezeit hängt von der altersbedingten und individuellen Konzentrationsfähigkeit ab. Ein 6-jähriger kann sich vielleicht 20 min. konzentrieren, ein 9-jähriger 45 min. und ein 12-jähriger 60 min. Nur durch Üben kommst Du voran!

Die 3-er Regel

Suche 3 Abschnitte aus, die Du verbessern möchtest. Übe einen Abschnitt bis er 3x gut geklappt hat, dann genauso einen zweiten Abschnitt und einen dritten. Spiele anschließend alle 3 Abschnitte noch 3x durcheinander.
Üben funktioniert wie Vokabeln lernen.

Rhythmus

Für das Zusammenspiel mit anderen ist rhythmische Stabilität eine Vorraussetzung. Übe viel mit Metronom damit das Zeitmaß nicht verloren geht. Erst im nächsten Schritt kannst Du Dich auf Deinen inneren Puls verlassen.

Gehörbildung

Das genaue Hören von Tonhöhen (Intonation) ist unerlässlich, da wir dese während des Spiels quasi in Echtzeit hören und korrigieren.
Singe viel! Wer gut singt hat auch ein gutes Gehör.

Bausteine üben

Das Cellospiel ist wie ein großer Bausteinkasten aus Tonhöhen, Rhythmen, Saitenwechsel, Bindungen, Tempi, Lautstärken, Klangfarben, Lagen, Vibrato etc. Alle Bausteine sind in jedem Musikstück neu zusammengewürfelt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind endlos.
Übe Bausteine einzeln um die Bewegungsabläufe zu automatisieren.

Fehler

Das Erkennen von Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten sind notwendige Schritte beim Üben. Ärgern hilft leider gar nicht. Immer locker bleiben!

Spieglein Spieglein

Übe mit einem Schwenkspiegel. Er ermöglicht Dir, Dein Cellospiel zu beobachten und so auch visuell Dein eigener Lehrer zu sein.

Tempowechsel

Übe ’schnell – langsam – schnell – langsam‘ im Wechsel. Mit Metronom.

Tempowechsel

Übe ’schnell – langsam – schnell – langsam‘ im Wechsel. Mit Metronom.

Liebe Eltern

Da das Lernen eines Instrumentes ohne Ihr Mitwirken nur selten zum Erfolg führt, bedarf es Ihrer Beschäftigung mit dem Thema Üben und Motivation. Ob Sie selbst ein Instrument spielen, ist dabei zweitrangig. 
Konzentrationsfähigkeit, Auffassungsgabe, Motorik, Gehör und Musikalität sind einige der ‚Baustellen‘ die wir kontinuierlich entwickeln. Dazu muß der Unterrichtsstoff zu Hause geübt werden. Sorgen Sie für feste Übezeiten und finden Sie einen Weg, diese geschickt einzufordern. Reibereien wird es wird es immer wieder geben und müssen ausgehalten werden.

Als Einstieg in das Thema kann ich das Buch ‚Motivieren zur Musik‘ empfehlen, es liefert auch außermusikalisch Erkenntnisse zur Erziehung der eigenen Sprösslinge.

In Telefonaten suche ich gelegentlich den Austausch mit Ihnen, um immer besser und auch immer wieder neu auf Ihr heranwachsendes Kind eingehen zu können. Die Eltern sind integraler Bestandteil des Cellounterrichtes, daher sollte die Kind-Lehrer-Elternbeziehung gut harmonieren.

Ich freue mich wenn Sie das Gespräch mit mir suchen.

Die Motivation

Konzerte

Gehen Sie mit der ganzen Familie in Konzerte im Boulezsaal, Philharmonie, Konzerthaus, Piano Salon, etc.
Und sollte Ihr Kind im Laufe des Konzertes mal einschalfen, macht das gar nichts.

Hausmusik

Musizieren Sie zusammen! Welche Instrumente gibt es noch im Haushalt? Was spielen die Freunde? Gibt es ein Schulorchester? Kinder können schon früh mit anderen musikalisch kommunizieren und Freude und Bestätigung an der Musik erfahren.

Musikkonserve

Klassische Musik kann langweilig sein, aber auch aufregend. Gute Aufnahmen sind dank streaming nur ein paar Mausklicks entfernt. Hier finden Sie wunderbare Interpretationen.